Vom 22. bis 27. Februar verbrachten die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs
gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs, acht Lehrkräften sowie Ehemaligen eine ereignisreiche Woche in der Zugspitz-Arena in Biberwier. Nach einer langen Anreise erreichten alle am Sonntag um 18.00 Uhr das Hotel Alpina-Regina. Kurz nach der Ankunft wurden die Ski- und Snowboardausrüstungen im Hotel ausgeliehen, sodass dem ersten Pistentag nichts mehr im Wege stand.
Das Skigebiet bot ideale Bedingungen, um das Skifahren oder Snowboarden neu zu erlernen oder die eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen. Bereits am ersten Tag auf der Piste konnten sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene große Fortschritte erzielen. Während die Anfänger schnell beachtliche Erfolge feierten, nutzten die Fortgeschrittenen am Nachmittag die Gelegenheit, das benachbarte Skigebiet Lermoos-Grubigstein zu erkunden.
Der Dienstag fiel wortwörtlich ins Wasser, da es den gesamten Tag über regnete. Dennoch ließ sich die Gruppe die gute Stimmung nicht nehmen. Am Nachmittag fand das traditionelle Schnee-Handballturnier Lehrkräfte gegen Schüler statt, gefolgt von einem Tischkickerturnier am Abend, bei dem erneut Teamgeist und Ehrgeiz unter Beweis gestellt wurden.
An den darauffolgenden zwei Pistentagen wurde weiter intensiv gelernt, hingefallen, gelacht und gemeinsam gefahren. Neben sportlichen Fortschritten entstanden dabei zahlreiche Erinnerungen fürs Leben. Ein besonderes Highlight war der traditionelle Ski-Fasching am Donnerstagnachmittag, bei dem die unterschiedlichsten Kostüme auf der Piste zu sehen waren und alle gemeinsam die Abfahrten hinunterbretterten.
Eine weitere Tradition, die in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde, ist die sogenannte "Pistensau". Jeden Abend wurde eine Schülerin, ein Schüler oder auch eine Lehrkraft ausgezeichnet – entweder für eine unfassbare sportliche Leistung oder für den witzigsten Moment des Tages.
Die musikalisch begleitete Rückfahrt verlief trotz einzelner kleinerer Wehwehchen fröhlich, wenn auch spürbar müde. Zusammenfassend war es ein sehr bewegendes Winterlager mit vielen Tränen – sowohl aus Freude als auch aus Wehmut über das Ende dieser besonderen Woche.
Wir danken allen, die diese Fahrt möglich gemacht haben, und freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Nele F. und Neele S.